Getreidetrockner ohne Entstaubung

Die Hauptfunktion von ROMAX Getreidetrocknern ist die Trocknung von Getreide, Hülsenfrüchten und Ölfrüchten, d.h. die Reduzierung der Feuchtigkeit des Trocknungsgutes bis zu den Vorgaben, bei denen das Produkt (Getreide) sicher ohne Gefahr einer Selbsterhitzung langfristig gelagert werden kann. Beim richtig ausgewählten Trocknungsbetrieb erfolgt eine physiologische Nachreifung von Getreide und somit die Verbesserung seiner Qualität.

Das zu trocknende Getreide wird in den Trockner zugeführt, dabei werden die Pufferkammer (1), die Trocknungskammer (2) und die Abkühlungskammer (3) solange gefüllt, bis der Vollstandsmelder schaltet.

Die im Wärmegenerator (4) vorgewärmte Trockenluft tritt über den Eingangsschacht der Heißluft (5) in die Lufteinläufe der Trocknung (Abkühlung) ein. Danach strömt die Heißluft durch die Getreideschicht, wärmt sie vor, bringt die Feuchte mit der abgekühlten Luft (Abfuhrluft) über die Abluftkanäle (7) weg. Die abgekühlte und feuchtigkeitsgesättigte Luft gelangt in den Abluftaustrittskanal (8) und wird durch die Lüfter (9) abgesaugt.

Anschließend gelangt das Getreide von oben nach unten aus der Trocknungskammer (2) in die Abkühlungskammer (3), wo das getrocknete (vorgewärmte) Getreide abgekühlt wird. Dazu wird die Heißluftzufuhr im Kanal (5) durch das Schließen vom Ventil (10) und das Öffnen des Ventils (11) gestoppt. Danach wird der Außenluftzutritt zu den Luftkanälen (6) der Abkühlungskammer geöffnet. Die Außenluft führt die Wärme vom vorgewärmten Getreide ab und tritt über die Abluftkanäle (7) in den Abluftaustrittskanal (8) ein.

Die Abkühlungskammer kann als Trocknungskammer benutzt werden. Durch das Ventil (11) wird der Außenlufteintritt gesperrt, durch das Öffnen des Ventils (10) wird die im Wärmegenerator vorgewärmte Luft in die Luftkanäle der Abkühlungskammer reingelassen, wo das Getreide nach demselben Prinzip wie in der Trocknungskammer (2) getrocknet wird.
Die Abkühlungskammer wird als Trocknungskammer in den folgenden Fällen benutzt:

— Die Außenluft ist feucht, was zur Feuchtesättigung vom getrockneten Getreide führen kann.
— Bei der Notwendigkeit den Trocknungsprozess zu beschleunigen, indem man auf die Kühlungszeit verzichtet.

Nach der Abkühlung wird das Getreide in den Entleerungsbereich 12 gefördert, wo das getrocknete (abgekühlte) Gut über die Dosierwalzen dosiert wird. Dank diesem Dosierwalzensystem kann man die Fördergeschwindigkeit des Getreides durch die Trocknung präzise einstellen, um die erforderliche Endfeuchte zu erreichen.

Über die Dosierwalzen gelangt das Getreide in den Trichter, vom Trichter wird es durch die Austragschnecke weggeräumt.

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